Red Hands Day

Rund 250.000 Mädchen und Jungen weltweit dienen Armeen, Rebellengruppen und Paramilitärs als Kindersoldat*innen. Zu ihrer Rekrutierung ist jedes Mittel recht: Sie werden entführt, bedroht, mit falschen Versprechungen gelockt, ihre Not wird ausgenutzt. Einmal in den Reihen der Milizen werden sie schonungslos eingesetzt als Kuriere, Spione, zur Minenräumung und im Kampf. Drogen sollen sie gefügiger machen, Ungehorsam und mangelnde Loyalität werden hart bestraft.
Jedes Jahr am 12. Februar findet der „Red Hand Day“ statt: eine weltweite Initiative gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen als Soldat*innen und für den Stopp von Waffenimporten in Länder, in denen Kinder zum Kämpfen gezwungen werden. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden bereits gesammelt und an Politiker*innen übergeben.
Da jede rote Hand zählt, wollten auch wir, die Schüler*innen des Hedwig-Bollhagen-Gymnasiums ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten setzen. Am Dienstag, den 08.02., bot die SOR-SMC-AG allen Schulangehörigen die Möglichkeit, einen Handabdruck mit roter Farbe zu hinterlassen und so gegen Kindersoldaten zu protestieren. Wie viele das schreckliche Schicksal dieser Kinder bewegt, zeigt die riesige Resonanz unserer Aktion: Mehrere Hundert „blutige“ Hände konnten an einem einzigen Tag auf einen großen Plakat gesammelt werden, einzelne Fotos wurden gemacht und als Protestaktion über die sozialen Medien veröffentlicht.
Über allem stand unsere Forderung:
Kinder gehören in die Schule, nicht in den Krieg. Kein Einsatz von Kindersoldat*innen!

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